Wien: Um 9 Uhr morgens erhält man eine Liste mit 24 Themen. Bis um 21 Uhr muss man die Themen fotografisch in der korrekten Reihenfolge umsetzen ohne jegliche digitale Bearbeitung oder nachträgliche Veränderung. Auf der abzugebenden Speicherkarte müssen exakt 25 Fotos (die 24 Themen sowie die eigene Startnummer) enthalten sein, nicht mehr und nicht weniger.  

Das macht alle halbe Stunde ein Foto, das bedeutet Stress pur. Aber auch Ansporn für kreative Ideen.

Einige Themen führen die Teilnehmer an bestimmte Orte und nur wer es schafft, nicht nur gute Fotos zu schiessen und jedes einzelne Thema mehr oder weniger originell umzusetzen, sondern auch alle seine Bilder als Verkettung einer Geschichte oder eines Oberthemas zu verbinden, hat Chancen, zu den Besten zu gehören. Wer Menschen ablichtet hat erwartungsgemäss mehr Chancen als wenn jemand Gegenstände in den Fokus rückt.

Viel Vorbereitung, Ortskenntnisse, gesammelte Gegenstände, eine Wohnung bzw. sichere Rückzugsorte, ein vorgängig definiertes Oberthema (ev. mehrere) und eine gute Gruppe sind nötig um zu den Besten zu gehören.

Im Gegensatz zum Berner Fotomarathon, wo die Teilnehmer selber und andere Mitglieder der Online-Seite die Fotos bewerten, widmet sich beim Wiener Fotomarathon eine professionelle Jury um die tausenden Fotos. Die Auswertung dauert normalerweise ein Weilchen.  

Spass macht der Fotomarathon sehr, auch wenn man am Abend total erschöpft ist.   

Infos Wiener Fotomarathon: http://www.fotomarathon.at/Wien

 

 

Wiener Fotomarathon 2012, Thema war Salzburgs Spuren in Wien.

50. Platz (von fast 400 Teilnehmern ganzer Marathon), hier alle Themen: http://www.fotomarathon.at/Wien/2012/Bildergalerie/Marathon/50. Platz/714/Ilja+Jenzer

 

 

 

Während dem Fotomarathon Wien 2013 habe ich das Thema Papier wie folgt umgesetzt. Das Verbrennen eines 5€-Scheins kam bei der Bewertung gut an. Ungestört konnte ich die Wohnung meines Couchsurfing-Gastgebers nutzen.

83. Platz (von etwas mehr als 300 Teilnehmern des ganzen Marathons):  http://www.fotomarathon.at/Wien/2013/Bildergalerie/Marathon/Ergebnis/66/Ilja+J

 

 

 

2014: Das auf meinen Bildern überwiegend ein kurioser Rucksack zu sehen ist, hat sich nicht bezahlt gemacht. Schlechter als die zwei Jahre zuvor abgeschnitten. Thema hier oben/unten.

270. Platz (von etwas mehr als 341 Teilnehmern des ganzen Marathons): http://www.fotomarathon.at/Wien/2014/Bildergalerie/Marathon/Ergebnis/306/Ilja+J